Wenn es um die Marmorreinigung geht ist die richtige Auswahl der Reinigungsmittel für Marmor bzw. Pflegemittel für Marmor enorm wichtig. Die eigentliche Marmorreinigung umfaßt das Bearbeiten des Marmor mit einem geeigneten, meist stark alkalischen, Reinigungsmittel, unter Verwendung von Reinigungsbürsten oder Reinigungspads. Hier empfehlen wir den Einsatz von „NovaGrund“. Dadurch ist sicher gestellt, dass der Marmor ohne Schmutz und alte Pflegefilme völlig „nqckt“ vor einem liegt, ohne weiteren Schaden zu nehmen. Darauf aufbauend wird wieder eine Politur oder Kristallisation aufgebracht, welche den Marmor wieder zum Glänzen bringt. Mit den Novalux Marmor Superpads Speedline erstellen Sie problemlos wieder eine hochglänzende Marmorpolitur Mit dem Reinigen von Marmor führt man aber keine Entfernung von Kratzern auf Marmor durch. Sofern das Entfernen von Kratzern auf Marmor oder das Entfernen von Flecken auf Marmor das Ziel ist, ist die Marmorreinigung bzw. das Reinigen von Marmor nur die halbe Wahrheit. Hier ist es dann notwendig den Marmor zu schleifen. Dies gelingt am besten mit den Schleifwerkzeugen Novalux Pro FM für Marmorböden bzw. Novalux Pro Baby Resin für Marmorstufen. Abschließend bringen Sie den Marmor wieder zum Glänzen, mit den Novalux Marmor Superpads Speedline.

Nähere Informationen zu Marmor finden Sie bei Wikipedia.

Entstehung von Marmor

Marmor entsteht durch metamorphe Umwandlung von Kalksteinen, Dolomiten und anderen carbonatreichen Gesteinen unter Einfluss von hohem Druck und hoher Temperatur infolge hoher Sedimentsauflast und/oder tektonischer Versenkung (Regionalmetamorphose) oder durch Aufheizung im Kontakt mit Gesteinsschmelze (Kontaktmetamorphose). Sind Dolomite umgewandelt worden, spricht man von einem Dolomitmarmor.

Merkmale und Mineralbestand von Marmor

Ein metamorphes Gestein wird als Marmor bezeichnet, wenn es mindestens 50 Volumenprozent Calcit, Dolomit und/oder Aragonit enthält, wobei der hauptsächlich aus dem Mineral Dolomit CaMg [CO3] bestehende Dolomitmarmor eine seltene Variante ist. Noch seltener ist ein Marmor, der sich überwiegend aus dem Hochdruckmineral Aragonit zusammensetzt.

Marmore sind in der Regel mittel- bis großkristallin, die einzelnen Calzit-Kristalle variieren wenig in der Größe und sind oft mit bloßem Auge zu unterscheiden. Es kommen jedoch auch extrem feinkristalline Marmore wie beispielsweise die Sorte Statuario aus Carrara vor, die bei den Bildhauern sehr begehrt ist. Das Merkmal der Kristallinität gilt auch für Marmore, deren Ausgangsgesteine ein Sedimentkorngefüge besaßen, wie die Mehrzahl der Meta-Kalksteine und Meta-Mergelsteine (auch ein Meta-Gestein ist beispielsweise ein aus einem Sandstein entstandener Sandstein usw.).

Gewinnung und Verarbeitung von Marmor

Früher wurde Marmor unter Ausnutzung von Klüften mittels Hebestangen und unter Verwendung von Holzkeilen und Wasser gewonnen. Erst später kam es zum Einsatz von Keilen aus Eisen.

Marmor wird seit langem in Europa gewonnen. Auf der griechischen Insel Paros wird etwa seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. und in Carrara seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. Marmor abgebaut. Bis in die Renaissance änderte sich an der Gewinnungstechnik für Marmore wenig. Von der Renaissance bis in die 1960er Jahre wurde teilweise mit Sprengladungen gearbeitet, die in Bohrlöcher eingebracht wurden. Beim Einsatz von explosiven Sprengmitteln kam es zu hohem Anfall von Gesteinsschutt und das Gestein wurde durch die Sprengwirkung zum Teil erheblich geschädigt.

Technische Neuerungen im großen Stil in der Marmorverarbeitung kamen aus Carrara in Italien. Um 1815 erfand ein italienischer Arbeiter, Giuseppe Perugi, die Steinsäge mit mehreren Sägeblättern, die erste Gattersäge für Naturstein, die von schnelllaufenden Wasserrädern angetrieben wurde.

Dieser Artikel basiert aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Besuchen Sie unseren Online-Shop.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

X

Gut

4,7 / 5,0